Was ziehe ich im Flieger an?

Schlagwörter

, , , , , , ,

12.4.E.3

Was auf keinem Flug fehlen sollte – ein leichter großer Schal. Als Kissen, Decke oder Schal ist er vielseitig einsetzbar. Er sollte eher dunkel sein (wg. der Flecken).
Und ja, auch wenn Sommer ist nehm ich den Schal mit. Den ich habe im Flieger sowohl schon gefühlte Minus-Grade erlebt, genauso wie Hochsommer…

Kurzstrecke:
–  je nach Wetter Jacke/Mantel oder zumindest Strickjacke mitnehmen

– Viele Streiten über die Schuhfrage – weil man immer häufiger die Schuhe an der Sicherheitskontrolle ausziehen muss. Mir egal, ich zieh möglichst bequeme Schuhe an. Ob  mit Schnürsenkel oder Reisverschluss. Oft auch die dicken Stiefeln, weil sie nicht mehr ins Gepäck passen. Ist leider so. Wer noch Platz hat, kann ja flache Reserve-Schuhe einstecken.

– Bei Kurzstreckenflügen, die oft Geschäftsflüge sind, kommt es sehr drauf an, ob man noch vor dem Termin ins Hotel zum umziehen kommt, oder nicht. Also vorher drüber nachdenken und evtl. die schicke Bluse erst später anziehen. Sonst ist alles zerknüllt, bevor man zum Termin geht.

Langstrecke:
– ich mag ja Kleider mit Strumpfhose, Leggins und bequeme weite Stoffhosen – allerdings ziehe ich diese Garderobe meist erst im Flieger an (guter Zeitpunkt – nachdem das erste Getränk gereicht wurde – bevor es Essen gibt)

– bequeme Jeans, Turnschuhe (achtet darauf, das die Schuhe nicht zu eng sind – am Ende des Fluges hat man meistens dicke Füße vom sitzen und Luftdruck), T-Shirt – eher Lang-Arm, Strickjacke/Sweatshirt-Jacke.

– Wenn man die Flughäfen kennt und die wahrscheinlichkeit, das man mit einem Buszubringer vom/zum Flugzeug gebracht wird, kann man auf die Jack verzichten und beim Gepäck aufgeben noch in die Reisetasche/Koffer stopfen.

Den Schal nicht vergessen!

Die Sache mit den Haken…

Schlagwörter

, , , ,

Hotelzimmer werden immer kleiner. Und der Platzschrank und Stauraum im Zimmer wird leider auch nicht größer.
Was also tun, wenn 4 Mädels in einem 4-Bett-Zimmer, mit mindestens 4 Koffern, Rücksäcken, Taschen, Jacken u.s.w. sich einigermaßen im Zimmer bewegen wollen und dabei auch noch alles wiederfinden wollen? Da ist sehr viel Verständnis, kluges packen und ein paar Tricks gefragt:
– Taschen statt Koffer: sie haben den Vorteil, das man sie nicht aufklappen muss (doppelter Platz) und von oben befüllen kann.- T-Shirts, Socken oder Unterwäsche – damit man alles findet am Besten in Stoffbeutel oder Tüten verpacken – so können sie notfalls in der Tasche bleiben
– Koffer auspacken und unters Bett schieben… oder auf den Schrank legen.
– Oder den Koffer senkrecht aufstellen und als „Nachtischschränkchen“ benutzen
– und Haken mitnehmen! Entweder solche, die man an die Tür hängen kann oder mit Saugnapf (dann nichts schweres dranhängen)

Handgepäck auf Langstrecken-Flügen

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Immer wieder eine Herausforderung. Denn man möchte es sich auf so einem langen und oft unbequemen Flug so gemütlich wie möglich machen. Das bedeutet aber, ein paar Dinge mit an seinem Platz und in Reichweite zu haben.

An dieser Stelle möchte ich noch mal darauf hinweisen, das ich eine Frau bin und entsprechend mehr mitnehme, als jeder Mann, der auf dem gleichen Flug neben mir sitzt. Ist so.

Ich habe mir vor langer Zeit einen ziemlich großen Rucksack gekauft,  den man auch auf Rollen ziehen kann und die Träger an der Rückseite „verstecken“ kann. So kann ich sowohl rollen, als auch bei langen Treppen den Rucksack tragen. Ähnliche Rucksäcke gibt es hier.

Dazu kommt immer eine Handtasche für alles was man direkt am Mann/Frau haben muss. Wichtig: Immer mit Träger bzw. Umhängegurt – manchmal muss man beide Hände frei haben

Das man Pässe, Geld, wichtige Papiere, Adressen und Computer / Tablett / Fotoapparate und wichtige Tabletten mit ins Handgepäck nimmt ist wohl jedem klar.

Dinge die man nicht vergessen sollte:
– Alle Stecker, Batterien und ggf. Weltstecker für Handy, Computer, Fotoapparat gehören ins Handgepäck! Schon man probiert in Amerika auf dem Flughafen das Handy ohne entsprechenden Adapter aufzuladen? Oder der Koffer kommt nicht an und man steht im Hotel ohne Telefon?
– ein großer, leichter Schal (als Schal, Decke, Kissen nutzbar – herrlich!)
– Kopfschmerztabletten
– Kleine Wasserflasche (Tipp: nehmt eine leere Flasche mit ins Flughafengebäude. Wenn ihr durch alle Kontrollen durch seit, könnt ihr Wasser an Trinkautomaten oder Wasserhähnen (je nach Reiseland) auffüllen.
– Nasensalbe, Lippencreme. Ja, die Luft im Flieger ist trocken
– evtl. Ohrstöpsel (evtl. mit Druckausgleich)
– Kekse oder Studentenfutter. Ich weiß, überall gibt es immer zu essen. Aber ich garantiere euch – wenn man wirklich Hunger hat, gerade nicht. Zum Beispiel, wenn man aus dem Flieger aussteigt das Gepäck holt und ewig an der Passkontrolle steht, dann noch 1 Stunde in die Stadt fährt – Hunger! Deshalb: Kekse oder Studentenfutter.

Dinge die das Leben an Bord leichter/schöner machen:
– ein Kopfhörer mit NoiseGard o.ä. Geräuschschutz. Möchte ich nie wieder missen. Manchmal setze ich ihn sogar auf, ohne Musik zu hören, weil die Ruhe unglaublich ist.
– Warme Strümpfe, vielleicht auch „Rutschesocken“
– ich weiß, das viele an Bord lesen wollen/können. Ich habe das vor langer Zeit aufgegeben – entweder will ich schlafen, Filme gucken oder essen – sollte ich mal nichts davon wollen, einmal im Flugzeug auf und ablaufen. Und erst dann kommt vielleicht Zeitung lesen. Also: eine Zeitung nehmt ich auch mit.
– Again: man bekommt immer etwas zu essen – ich persönlich habe aber gerade in der trockenen Flugzeugluft oft Hunger auf etwas frisches – und nehme noch einen Apfel (auch geschält und geschnitten in Tupper/Gefriebeutel) mit.

Praktisches:
– Mini-Beutel mit Creme, Zahnbürste, Zahnpasta, Desinfektion-Handwaschgel (früher gab´s das alles an Bord – aber das wird immer weniger. Und ihr wisst nie, ob die Airline das gerade mal wieder geändert habt).
– Taschentücher
– Nackenkissen und evtl. noch ein zweites aufblasbares Kissen. Das zweite Kissen kann man super für die Füsse zum abstützen nehmen. Und die Füsse bleiben darauf beweglich – herrlich bei einem
– eine weite bequeme Hose für den Flieger (was man am Besten anzieht wird bestimmt nochmal gesondert abgehandelt)

Größeres Handgepäck im Flugzeug aufgeben?

Schlagwörter

, , ,

Ich steh oft vor dieser Frage – man hat für eine oder zwei Übernachtungen alles in einen kleinen Handgepäck-Koffer gepackt, auch die flüssigen Schmink-Utensilien würden – notfalls – in einen kleinen 1 l-Beutel passen. Ich hab zusätzlich eine kleine Handtasche für Taschentücher, Handy und Portmonai  … also warum den Koffer aufgeben, wenn er doch mit in den Flieger darf?

Schließlich machen das alle und es spart ja auch Zeit!

Ich mach es trotzdem sehr selten und gebe meinen Koffer lieber auf. Warum?

Meist läuft man noch durch verschiedene Kontrollen, muss den Computer und 1-l-Beutel aus dem Koffer ziehen, vor allen Leuten alles wieder zusammenquetschen und verschließen.
Dann will man doch nochmal auf die Toilette (im Flugzeug lieber nicht) – schleppt Koffer, Handtasche, Schal, Jacke in der Hand in die Mini-Kabinen und kommt völlig derangiert wieder raus.
Ach ja, noch mal schnell was shoppen? Oder in das Cafe? Mit dem Rollkoffer immer um die anderen Koffer, Stühle, Tische und Menschen rumeiern?

Auf dem Weg zum Flieger erwischt man dann auch garantiert den Flieger der auf einer „Aussenposition“ parkt und wir über eine lange Treppe (Koffer tragen) mit dem Bus (super-eng) zum Flieger (Koffer wieder hochtragen) gefahren werden.
Und dann erst im Flieger – JEDER nimmt seinen Koffer, Anzugtasche, Aktentasche, Handtasche u.s.w. mit und garantiert sind die Boxen direkt über den Platz schon voll. Also muss das Gepäck drei Reihen weiter untergebracht werden. Und natürlich steht keiner der Herren auf und hilft einem beim Koffer verstauten (und ja, auch als Feministin lass ich mir von größeren, kräftigeren Männern/Menschen gerne helfen und bedanke mich dafür – ich such dann später auch dir verlorenen Handy unterm Sitz).

Und wenn man dann völlig verschwitzt wieder auf dem Platz sitzt, fällt einem ein, das man den Computer rausnehmen wollte…
Dafür ist man etwas schneller aus dem Flughafen raus? Wenn sie mit mir fliegen nicht – den ich geb meinen Koffer auf! Und ganz ehrlich – alle stöhnen über die hektische, schnelle Zeit, aber 15 Minuten am Kopfverband will keiner warten?

Die Zeit kann man prima nutzten um nochmal die Toilette aufzusuchen, das Handy anschalten und erste Nachrichten im Sitzen (und nicht im laufen) zu lesen und drauf zu antworten oder sich nochmal den Weg zum Hotel zu merken. Manchmal stehen auch schon Fahrkartenautomaten in der Gepäckhalle – Prima, Fahrkarte gekauft und zeitgleich mit den Koffer-Abgebern in der S-Bahn (die – oh wunder – eh nur alles 20 Minuten fährt).

Also um es kürzer zu machen – ich gebe meinen Koffer ab!
– ich muss nicht mehr schleppen als notwendig (für mich einer der wichtigsten Punkte)
– je weniger Gepäck/Taschen man zum Aufpassen im Flughafengebäude hat, desto weniger vergisst man mal eine Tüte im Cafe…
– im Flieger hab ich alles was ich brauche
– mir machen etwas warten am Gepäckband nichts aus
– ich muss nicht jedes Shampoo oder Creme in beknackt kleine Flaschen füllen (von denen man später nie weiß was da jetzt nochmal drin war und ob es auch für 3 mal Haarwaschen reicht)
– Ein paar Schuhe zum wechseln haben auch Platz (und die Einkäufe, Mitbringelse oder Arbeitsmappen auf dem Rückweg nicht zu vergessen)
– Man verbringt nicht einen halben Tag mit dem Packen um jede Ecke im Handgepäck auszuloten – sondern nimmt dann gleich die größere Tasche
– Man muss ich nicht mit anderen Fluggästen um die freien Kofferplätze streiten

DSCF7012

Warum ein Reiseblog?

Schlagwörter

, , , , ,

Ich verreise gern. Punkt. Nicht (mehr) mit Rucksack und Zelt. Leider (bis jetzt) nie erster Klasse, in Five-Stars Hotels, sondern eher

  • Städtetouren und Kurztrips
  • Autotouren
  • Geschäftsreisen
  • keine Pauschalreisen
  • selbstausgewählte Flüge
  • Hotels im mittelpreisigen Bereich (ab zu darf es etwas Luxus sein, die wir uns mit einfachen Motels „zusammensparen“
  • gerne zu zweit oder mit ganz vielen, nicht so gern allein.

Da ich öfter nach Tipps zum Reisen gefragt werden, schreib ich jetzt in loser Abfolge zu einem Reise-Thema meine persönlichen Eindrücke, Tipps, Gedanken und Ideen auf – vielleicht helfen sie ja jemanden beim Reisen die gleich Freiheit, ein bisschen Aufregung, spannende und relaxte Erlebnisse, viele interessante Begegnungen und Erfahrungen zu finden wie ich.

Themen gibt es genug – und wer Fragen hat – jederzeit und gerne

Da wären z.B. die Fragen nach:
was soll ich ins Handgepäck nehmen?
ein langer Flug steht bevor, was zieh ich an?
wo soll das Hotel liegen?
wie komme ich vom Flughafen ins Hotel?
was muss ich vorbestellen? Was spontan erleben?
Koffer oder Tasche?
großes (Wochenend-)Handgepäck aufgeben?
welche Kleidung für Städtereisen?
….

Wie so oft, werden zu jeden meiner Erfahrungen und Tipps, 10 Personen zu finden sein, die andere Erlebnisse gemacht haben – so ist das im Leben… Auch wird nicht jede meiner Erfahrung  auf andere übertragbar sein  – aber soviel Verstand trau ich allen Lesern zu, der gerne verreist, sich trotz allem eigene Gedanken zu machen. Und – versprochen – nichts ist so schön, wie sich auf  die Reise vorzubereiten – vielleicht noch das Reisen selber (und anschließend an das Erlebte zurück zu denken!).

new york 1

 Wer  etwas mehr über meine Reisen lesen möchte – einige (nicht alle!)  Reiseberichte stehen auf der folgender Homepage
Zum Beispiel nach New York, Kalifornien, Neuengland, in die Südstaaten der USA, die Route 66, Neuseeland, nach London oder Paris